Bündnis-Petition · 16 Organisationen

Solidarität
nicht kaputtsparen

Die Bundesregierung plant weitere Kürzungen bei Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Die Petition läuft nur noch bis zum 30. September. Danach wird sie übergeben – rechtzeitig vor den entscheidenden Sitzungen des Haushaltsausschusses.

99.148Unterschriften
Ziel: 150.000

Gemeinsam mit Oxfam, Brot für die Welt, CARE, Misereor, Welthungerhilfe und weiteren.

Unterschreiben bis 30. September

Danach berät der Haushaltsausschuss:

8. Okt · Entwicklungsetat 5. Nov · Etat für humanitäre Hilfe 12. Nov · Bereinigungssitzung

Jetzt unterschreiben

Noch bis zum 30. September möglich. Es dauert weniger als eine Minute.

Warum Kürzungen Menschenleben kosten

Weniger Mittel bedeuten weniger Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser und Ernährungssicherung – gerade für Menschen, die bereits in Armut oder Krisengebieten leben.

12 Mio.

Frauen und Mädchen könnten wichtige Gesundheits- und Schutzangebote verlieren.

UN Women
90 %

der Frauenrechtsorganisationen in Krisengebieten berichten von den Folgen sinkender Fördermittel. Mehr als die Hälfte musste Programme einstellen oder steht vor der Schließung.

UN Women
343 Mio.

Menschen leben weltweit in akuter Ernährungsunsicherheit und sind auf Unterstützung angewiesen.

World Food Programme

Das fordern wir

Der Wortlaut der Petition, die an die Bundesregierung übergeben wird.

An: Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU/CSU.

Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder. Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt, die Gelder für Nothilfe wurden in den letzten zwei Jahren sogar halbiert.

Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.

Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheitsstationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.

Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Kürzungen und investieren Sie in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit!

Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängigkeiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben.

Warum Investitionen in Frauen besonders wirksam sind

Frauen investieren einen Großteil ihres Einkommens direkt in ihre Familien und Gemeinschaften.

Bildung für Mädchen verbessert langfristig Gesundheit, Einkommen und Entwicklungschancen.

Die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen trägt zu stabileren Gesellschaften bei.

Investitionen in Frauen wirken über Generationen hinweg und stärken ganze Gemeinschaften.

Wer hinter der Petition steht

Ein Bündnis aus 16 Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe.

Women for Women International Oxfam Deutschland Brot für die Welt CARE Deutschland Misereor Welthungerhilfe ONE Deutschland terre des hommes Global Citizen NRC Flüchtlingshilfe ADRA Deutschland VENRO

Noch nicht unterschrieben?

Setze mit uns ein Zeichen der Solidarität für Frauen und Mädchen in Krisenregionen. Die Petition läuft nur noch bis zum 30. September.

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