PETITION: SOLIDARITÄT NICHT KAPUTTSPAREN

Warum Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit Menschenleben kosten
Während weltweit Krisen, Konflikte und die Folgen der Klimakrise zunehmen, wird in Deutschland über weitere Kürzungen der Entwicklungszusammenarbeit diskutiert. Doch was bedeutet das konkret?
Weniger Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe bedeuten weniger Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser und Ernährungssicherung – gerade für Menschen, die bereits in Armut oder Krisengebieten leben.
Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen. Wenn Unterstützung wegfällt, steigen die Risiken von Schulabbrüchen, Frühverheiratung und wirtschaftlicher Abhängigkeit. Gleichzeitig sind Frauen oft diejenigen, die Familien versorgen, Einkommen sichern und ihre Gemeinschaften stärken.
Die Fakten im Überblick:
- Bis zu 12 Millionen Frauen und Mädchen könnten wichtige Gesundheits- und Schutzangebote verlieren. (UN Women)
- Bereits 90 Prozent der Frauenrechtsorganisationen in Krisengebieten berichten von den Folgen sinkender Fördermittel. Mehr als die Hälfte musste Programme einstellen oder steht vor der Schließung. (Oxfam)
- Weltweit leben 343 Millionen Menschen in akuter Ernährungsunsicherheit und sind auf Unterstützung angewiesen. (World Food Programme)
Warum Investitionen in Frauen besonders wirksam sind
- Frauen investieren einen Großteil ihres Einkommens direkt in ihre Familien und Gemeinschaften.
- Bildung für Mädchen verbessert langfristig Gesundheit, Einkommen und Entwicklungschancen.
- Die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen trägt zu stabileren Gesellschaften bei.
- Investitionen in Frauen wirken über Generationen hinweg und stärken ganze Gemeinschaften.

Entwicklungszusammenarbeit ist deshalb weit mehr als Hilfe im akuten Notfall. Sie schafft Perspektiven, stärkt Menschenrechte und hilft Menschen dabei, Armut und Abhängigkeiten dauerhaft zu überwinden.
Unsere Forderung
Die Bundesregierung plant weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam fordern wir: Stoppen Sie diese Kürzungen und investieren Sie stattdessen in eine gerechtere und sichere Zukunft für alle.
DAFÜR BRAUCHEN WIR DEINE UNTERSTÜTZUNG!
Petition an Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden Spahn (CDU/CSU) und Miersch (SPD)
Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder. Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt, die Gelder für Nothilfe wurden in den letzten zwei Jahren sogar halbiert.
Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.
Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheitsstationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.
Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Kürzungen und investieren Sie in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit!
Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängigkeiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben.
WARUM ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT WICHTIG IST
⦁ Rettet Leben in Krisen und Katastrophen.
⦁ Ermöglicht Bildung und Gesundheitsversorgung.
⦁ Stärkt Frauen und Mädchen gezielt.
⦁ Schafft langfristige Perspektiven statt Abhängigkeiten.
⦁ Trägt zu Frieden und Stabilität bei.
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